Christiane Leuchtmann und Hans Peter Korff: „Theater sollte die Aufgabe erfüllen, die Mitwirkenden und Zuschauenden zu erfreuen, in Gemütsbewegungen zu versetzen und im besten Falle bisher Unbekanntes zu erklären, also intellektuell zu bereichern.
Theater sollte ein von Emotionen geleiteter Prozess sein, der den Kopf frei macht, eigene und einem fremde Lebensweisen und Mentalitäten verstehen zu lernen.
Theater ist ein Prozess gleichberechtigter Zusammenarbeit, sei es nun unter verschiedenen Hautfarben, alten, jungen, behinderten und sogenannten normalen Menschen.
Die NS-Rassenhygiene, und machen wir uns nichts vor, auch danach noch, sprach und spricht behinderten
Menschen das Bewusstsein eigener Identität und somit jegliches kreatives Potential ab. Diesem antiquierten Menschenbild wollen wir durch Unterstützung des Festivals entgegenwirken“.