Über uns

Wir haben uns als Initiativgemeinschaft „theater-all-inclusiv“ aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt Oldenburg in Holstein formiert. Im Zentrum steht dabei die neu entstandene inklusive Theatergruppe um die beiden Regisseure Regine Wroblewski und Martin Benz. In ersten Übungsstunden werden die Neigungen der einzelnen Akteure ausgelotet, um ein auf jeden Charakter zugeschnittenes Theaterstück zu schreiben. Ein erstes „Warm up“ ist für den Februar 2019 in der Aula der alten Wagrienschule geplant. Um die organisatorischen Belange kümmert sich Thomas Wroblewski, der als Projektleiter für das Gerüst dieses Leuchtturmprojektes verantwortlich ist. Unterstützt wird er dabei von Michael Kümmel und der KulTour gGmbH und vom Kulturbund Wagrien, hier besonders von Yorck Koch. Die vielen Helfer im Hintergrund werden bei der Vorstellung der einzelnen Arbeitskreise und Workshops vorgestellt. Das eigentliche Theaterfestival soll dann im Herbst 2019 stattfinden.

Was uns bewegt

Die Interessengemeinschaft „theater-all-inclusiv“ setzt sich für ein gesellschaftliches Miteinander ein, in dem jeder Mensch sein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben realisieren kann. Dazu gehört die gerechte Chance, das eigene Leben in Würde zu gestalten und die Persönlichkeit selbstbestimmt zu entfalten. Grundsätzlich ist Vielfalt im gesellschaftlichen Leben die Normalität und deswegen fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Vielfalt bedeutet alle menschlichen Sinne zu sensibilisieren, um an den unterschiedlichen Geschicken und Bedürfnissen des Anderen Teil zu haben, um seine Nöte und Freuden wahr zu nehmen und um Grenzen aber auch Talente zu erkennen. Nach wie vor werden in der Gesellschaft die Geschicke von Menschen mit Handicap eher verdrängt, obwohl der Inklusionsgedanke in Kindergärten und Schulen gerade in Oldenburg in Holstein immer mehr an Fahrt aufnimmt. Gerade deshalb eignet sich Oldenburg als Impulsgeber für das Leuchtturmprojekt „theater-all-inclusive“.

Wo geht es hin?

Das inklusive Theaterfestival soll der Startschuss für ein sich jährlich wiederholendes Festival sein. Dabei sollen sich darstellende und bildende Künste abwechseln. Wird in diesem Jahr inklusives Theater im Vordergrund stehen, soll im nächsten Jahr die Malerei und Fotographie im Focus stehen. Zusätzlich sind Theaterwochenenden angedacht, zu denen neben unserer eigenen inklusiven Bühne „TAI“ fremde Gastbühnen auftreten werden. Durch die Verstetigung des Theaterfestivals und die regelmäßigen jährlichen Auftrittswochenenden soll die Oldenburger Kunstszene bereichert werden.